Frauen im Mittelalter

Über das Weib

Weiber sind labil, führen andere in Versuchung, sind zänkisch, herrisch und stets bemüht, den Mann zu unterjochen und ihn jeder Lebensfreude zu berauben. Weiber sind für den Mann erschaffen worden und haben sich ihm deshalb zu unterwerfen. Von Natur aus minderwertig, sind sie dem Mann körperlich und geistig unterlegen. So und ähnlich kann Weib es in den Schriften der Kirchenväter lesen (wenn sie denn lesen kann), die ihre männlichen Schützlinge vor allzu unbedachter Annäherung an die Weiber zu bewahren suchten. Der Mann hingegen ist wie geschaffen dafür, ein gottgefälliges Leben zu führen. Weiber sind ungebändigt, zügellos und widerspenstig und müssen erst vom Vater und später vom Ehemann 'erzogen' werden, um Demut und Gehorsam zu lernen.

Besonders die Sexualität der Weiber bedarf einer Reglementierung. Ihre Triebhaftigkeit, die den Mann stets ins Verderben zu führend droht, kann nur durch die Ehe gebrochen werden. In der Ehe ist die Sexualität der Weiber auf die Verpflichtung, für Nachwuchs zu sorgen, reduziert, und dem Weib werden Aufgaben als Mutter und Herrin des Hauses zugewiesen. Mit der Beschränkung auf den häuslichen Bereich ist der Ausschluss des Weibes von öffentlichen Ämtern beschlossen. Sie darf weder Richterin werden noch andere Herrschaftsbefugnisse erlangen. Versammlungen und freie Meinungsäußerungen sind ihr verboten. Nur als Weib, die Mann und Kinder umsorgt, wird ihr Anerkennung zuteil, ansonsten wird sie auf allen Gebieten minder bewertet.

Der Wert des Weibes wird an ihrem Familienstand gemessen, und daran ist auch ihr Rechtsstatus geknüpft. Die Eheweib kann nur als Mutter eine gewisse Achtung erringen. Jungfräulichkeit stellt eine Art Ersatz für die Priesterschaft des Weibes dar. Ledige Weiber und Witwen gelten als gottgefällig. Die Kirche lockt das Potential reicher Edelweiber, die als Nonnen ihrem Kloster Finanzmittel zukommen ließen. Denn schon in der Bibel steht geschrieben das das Weib ja minderwertig sein MUSS da Eva aus der Rippe Adams und nicht aus seinem Kopf oder seinem Herzen geschaffen wurde. Die wenig wertvolle und Entbehrbahre Rippe gibt Auskunft über die Wertigkeit des Weibes als Gespielin und Unterhalterin des Mannes. Da es ihr an Herz und Verstand fehle, konnte auch nur das Weib verführt werden, die Frucht des verbotenen Baumes zu kosten. Für diese Sünde sühnt sie mit den Schmerzen bei der Geburt ihrer Kinder. Die durch ihre Geschlechtsfunktion ermöglichte Läuterung des Weibes ehrt sie, obwohl gerade ihre Geschlechtlichkeit immer wieder als das Sündhafte ihrer Existenz angesehen wird.

Das Weib in der Ehe

Weiber aller Stände heirateten meistens bzw. wurden im Alter von 12 bis 16 Jahren verheiratet. Das Eheweib war ihrem Ehemann untertan - wie es in der Trauungsformel hieß. Der Gatte besaß die Vormundschaft über das Weib, was sich besonders in Rechtsangelegenheiten auswirkte. Der Ehemann hatte allein das Nutzungsrecht des ehelichen Vermögens. Zwar galt mancherorts der Modus, dass das Weib den Veräußerungen aus ihrem Vermögen erst zustimmen musste - doch die Verweigerung wäre vom Ehemann als Treuebruch ausgelegt worden. Der Mann hatte das Recht, das Weib zu verstoßen und zu züchtigen.

Den adligen Weibern blieb außerdem die Möglichkeit, ins Kloster zu gehen, als Kammerjungfer oder zu anderen Diensten an einem Hof zu leben. Städterinnen konnten in einigen Berufen als Handwerkerinnen, Schankmägde und Dienstbotinnen ihren Lebensunterhalt verdienen oder mussten sich als Marketenderinnen durchschlagen. Nur wenige betätigten sich als "wissende Weiber", als Hebammen und 'Ärztinnen'. Den Bäuerinnen war es fast unmöglich, den Boden allein zu bewirtschaften.

Die Ehe war im Mittelalter 'in Mode'. Innerhalb der Feudalgesellschaft avancierte sie zum Mittel der Macht- und Bündnispolitik, um mächtige, reiche und einflussreiche Sippen durch eine Ehe aneinander zu binden. Kinderverlöbnisse und Ehen unter Partnern mit großem Altersunterschied waren üblich - auf individuelle Partnerwünsche wurde keine Rücksicht genommen. Die standesgemäße Heirat war nahezu obligatorisch. Ein Weib, das einen Mann niederer Herkunft ehelichte, musste sich fortan mit der Stellung ihres Gatten begnügen. Für den Vater, der die Braut dem Bräutigam bei der Heiratszeremonie übergab, galt als oberstes Prinzip, die Tochter möglichst ehrenvoll zu verheiraten, denn bei bewaffneten Konflikten wurden die angeheirateten Verwandten als feste Verbündete betrachtet.

Die Verwandten der Weiber und der Hofstaat überwachten das Eheleben der Paare - Ehe war eine öffentliche Angelegenheit. Während die Verwandten des Weibes darauf achteten, dass der Ehemann zu seiner Hilfsverpflichtung stand, bewacht der Hofstaat die Treue des Eheweibes. Ehebruch wurde nicht allein als Betrug am Ehemann gewertet, sondern verletzte auch die Ehre seiner Sippe. Es musste befürchtet werden, dass die Nachkommen nicht aus der Verbindung zum Ehemann, sondern von einem 'Nebenbuhler' entstammten und dem Gatten untergeschoben werden sollten. Die Unantastbarkeit der Abstammung verbot jede Unklarheit über Herkunft, Ehre und Stand. Untreue Weiber wurden deshalb verstoßen. Die illegitimen Nachkommen des Mannes hatten im Gegenzug ebenfalls keinerlei Rechte und erbten nichts.

Adlige Männer verheirateten sich häufig neu - Überdruss oder eine veränderte politische Konstellation waren ausschlaggebend für die Auflösung der ehelichen Gemeinschaft. Als Scheidungsgründe wurden Impotenz des Mannes, Trunkenheit des Weibes, männliche Verschwendung des Familienvermögens des Weibes, Erkrankung an Aussatz und ketzerische Neigungen des Partners anerkannt. Obwohl die Kirche diese Scheidungsmodalitäten festlegte, wurden sie doch jederzeit unterlaufen. Das Weib durfte bei der Trennung die 'Gerade', das heißt alles weibliche Gut wie Kleider, Schmuck und die Aussteuer mitnehmen.

Die Kirche kritisierte die Institution Ehe und begründete dies mit dem Scheitern der Paradiesehe. Aus weltlicher Sicht war die Ehe eine Funktionsgemeinschaft - durch Rechte und Pflichten geregelt. Besonders bei Städterinnen und Bäuerinnen galt das Prinzip der Arbeitsteilung, wobei das Weib die Bereiche Haushaltsführung, Kindererziehung, die Versorgung der Tiere und Nahrungsproduktion zugeteilt wurden. Die Sicherung der Lebensbedürfnisse hing eng mit der guten Zusammenarbeit von Weib und Mann zusammen. Die Weiber der unteren Stände "erarbeiteten" sich ihre "Gleichberechtigung" und ihre geachtete Position.

In der weltlichen Literatur wird die Ehe durchweg positiv als ideale Lebensgemeinschaft bewertet. Weiber, die sich der Ehe verweigerten, galten als 'böse'.
Gewalttätigkeit der Männer gegenüber den Weiber gab es jedoch in allen Ständen. Rechtlich standen dem Weib nur geringe Mittel zur Verfügung. Vor Gericht brauchte sie immer einen männlichen Fürsprecher, der für sie Klage führte.

Rechtliche Stellung des Weibes

Ein Weib, das Notzuchtsklage gegen einen Mann einreichte, musste dies mit zerrissenen Kleidern und zerzausten Haaren tun. Nur der Augenscheinbeweis wurde von den Richtern anerkannt. Dem Recht nach waren volljährige (18 Jahre), ledige Weiber und Witwen selbständig. Als Witwe konnte das Weib die Vormundschaft über ihre unreifen Kinder erwerben. Weiber, die ein reiches Erbe erhalten hatten, mussten sich meistens neu verheiraten, um ihren Besitz zu schützen. Das Erbrecht des Weibes gestaltete sich unterschiedlich - sie erlangten es immer dann, wenn keine männlichen Erben mehr vorhanden waren. Üblicherweise verloren verheiratete Weiber durch die Mitgabe der Mitgift vollends ihren Erbanspruch. Die Weiber waren in der Regel finanziell und vom Schutz der Männer abhängig. Diese beiden Kriterien verfestigten ihre untergeordnete Stellung innerhalb der Feudalgesellschaft.

Bildung und Freizeit der adligen Damen

Sticken, Weben, Reiten, Schachspielen, Singen, Tanzen, Gedichte vortragen und die Anwesenheit bei Ritterturnieren gehörten zu den Beschäftigungen der adligen Damen. Es war ihre Aufgabe, bei Hoffesten für die Unterhaltung und Friedfertigkeit der stets kampf- und streitbereiten Ritter zu sorgen, indem sich die Dame immer zwischen die Ritter platzieren mussten. Im Mittelalter wurden adlige Damen am Hofe als Friedensstifterinnen angesehen. Zur Ausbildung der Mädchen gehörte die Unterweisung in Religion, im Lesen und Schreiben. Bildung hatte jedoch keinen großen Stellenwert in der Feudalgesellschaft, wo Kampffähigkeit und Eroberungswille den Reichtum des Adels begründeten. Erst später - mit der Verbreitung des Schrifttums, wo 'Beamte' (Ministeriale) aus dem Bürgertum aufgrund ihrer Kenntnisse den Adelstitel verliehen bekamen, betrachtete Mann/Dame Bildung als Vorzug. Als Mitte des 12. Jahrhunderts die ersten Universitäten gegründet wurden, verweigerte man den Damen den Zutritt.

Bäuerinnen

Die Bäuerinnen und ihre Kinder mussten Schwerstarbeit leisten, um das Überleben zu sichern. Es galt nicht nur, die Hausarbeit zu erledigen, sondern auch Feldarbeit zu verrichten. Putzen, Kochen, Spinnen, Schöpfen von Wasser, Schüren des Feuers, Käsen, Vieh und Gemüsegarten versorgen, Getreide einbringen, Mähen und Garben binden und vieles mehr waren ihre Arbeiten. Beim Pflügen musste das Weib den Ochsen antreiben, während der Mann die Furchen zog. 'Arbeitsteilung' zwischen Mann und Weib galt als Prinzip. Es wird allerdings geschätzt, dass die Weiber ca. 14 1/2 Stunden pro Tag mit der Feldarbeit beschäftigt waren und zusätzlich die Arbeiten im Haus, im Stall und für die Familie erledigten. Die höhere Sterblichkeit von verheirateten Weibern 'in den besten Jahren' dürfte ein Indiz für die körperliche Überbelastung der Weiber sein.
Die Schäferei war den Weibern untersagt, weil mit den Herden oft zu große Strecken zurückgelegt werden mussten. Ausschließlich Weibersache war die Weiterverarbeitung aller pflanzlichen und tierischen Fasern, um Kleidung herzustellen.

Städterinnen und berufstätige Weiber

Rechtliche Beschränkungen, die auf dem Land und in der Burg das Leben der Weiber kennzeichneten, galten nicht in der Stadt. So hafteten Städterinnen nicht mit ihrem Brautschatz für die Schulden ihrer Männer, sie konnten selbst über ihr eigenes verdientes Geld verfügen. Viele Weiber nutzen die Möglichkeit, einen eigenen Beruf auszuüben.

Die Palette der Berufe war vielseitig. Es wurden 65 Berufe für Weiber registriert. Auch in so genannten Männerberufen wie Dachdecker oder Schmied sind Weiber bis in das 16. Jahrhundert vertreten. Die Fertigung von Schnüren und Bändern, Hüllen und Schleifen, Knöpfen und Quasten lag ganz in Weiberhänden. Alle Berufe in der Textilverarbeitung wurden fast ausschließlich von Weibern ausgeübt: Kürschnerei, Handschuh- und Hutmacherei, Beutel- und Taschenherstellung. Aber auch im Metall- und Holzhandwerk regten sich Weiberhände. Nadeln, Schnallen, Ringe und Golddraht, Besen- und Bürsten, Matten und Körbe, Rosenkränze und Schlüssel wurden von Weibern hergestellt. Das Bäckereihandwerk, die Bierbrauerei, die Fertigung von Kerzen und Seifen oblag den Weibern. Es gab auch Abschreiberinnen und Briefdruckerinnen, Näherinnen, Schneiderinnen und Flickerinnen. Diese hatten eine eigene Zunftordnung und durften Lehrtöchter ausbilden. Handels- und Kaufweiber waren ebenso keine Seltenheit. Gelöbnisse und Bürgschaften der Kaufweiber waren uneingeschränkt verbindlich. Weiber handelten oft mit den Waren, die ihre Männer herstellten. Es gibt außerdem zahlreiche Weiber, die im Groß- und Fernhandel als Unternehmerinnen tätig waren.

Weiber übernahmen vielfach das Geschäft ihres verstorbenen Mannes, mussten es aber nach einem Jahr verkaufen oder an ihre erwachsenen Kinder abtreten, wenn sie selbst nicht in dem Beruf ausgebildet waren. Das berufstätige Weib war in der Stadt keine Besonderheit.
Es gab eine Reihe von Weibern, die sich autodidaktisch weiterbildeten, da ihnen der Zugang zu den Universitäten verwehrt war. So werden Ärztinnen erwähnt, die ohne medizinische Ausbildung, aber mit erfolgreichen Behandlungsmethoden praktizierten. Wir finden auch Apothekerinnen und Chirurginnen unter ihnen. Trotz vieler Hindernisse haben sich Weiber in fast alle Berufssparten vorgewagt. Sie wurden in die Zünfte aufgenommen und gründeten eigene Weiberzünfte in den Berufen, in denen Weiber eindeutig dominierten.

Kleidung der Weiber

Charakteristikum für die Stellung das Weib ist auch immer die Kleidung. Während die Bäuerinnen sich praktisch und einfach kleideten, wandelte sich die Garderobe der Städterinnen erheblich, wobei sich die neue Kleidung häufig durch hinderliche Attribute auszeichnete. Die Unterkleider wurden feiner, die Formen den Ärmel immer auffallender. Die Haare wurden mit einem Schleier oder einer Haube bedeckt. Das ledige Weib trug ihre Haare sichtbar als Zopf oder offen. Verheiratete Weiber trugen eine leinerne, gestreifte, knapp aufsitzende Kopfbedeckung mit einem Kinnband, welches so stark angezogen wurde, dass das Weib nur lispeln und erst nach einer Lockerung unbehindert essen konnte. Die Kleider boten tiefe Einblicke ins Dekolleté und waren so eng anliegend, dass sie die Körperformen betonten. Auf Bildern und Beschreibungen von Weibern stehen immer wieder ihre Gewänder im Vordergrund. Kleidung war ein wichtiges Attribut weiblicher Repräsentanz, kennzeichnete ihre Stellung, ihren Beruf, machte sie aber auch zum Objekt der Betrachtung.

Dirnen

In der ironisch-zynischen Dichtung der fahrenden Spielleute wurde das derbe Bild des Weibes als Lustgespielin betont. Das Weib erscheint als ein Ding, an dem man sich abreagiert, ein Objekt dessen, der den Tag beherrscht, des Mannes. Das eigentümlich heranwachsende Misstrauen gegen Weiber, dem sich die Männer in der Literatur durch Herabwürdigung Luft verschaffen, ging einher mit der wachsenden Selbständigkeit von Weibern in den Städten als Handwerkerinnen und in anderen Berufen.

Viele Weiber jedoch, zumal wenn sie aus bäuerlichen Familien stammten und mittellos in die Stadt gezogen waren, gerieten häufig in die Lage, Arbeit in Schankhäusern annehmen zu müssen. Der Abstieg zur Prostitution lag dann nicht mehr fern. Bordelle gab es in den Städten in großer Zahl. Sie waren unproblematisch in das Stadtleben integriert, weil ihre Einrichtung angeblich die einheimischen Weiber und Mädchen vor Vergewaltigung schützte. Prostitution wurde berufsmäßig betrieben, ledige Weiber auch aus anderen Schlechtbezahlten Berufen, die einen Nebenverdienst brauchten, gingen dem Gewerbe nach. Diese Weiber bildeten innerhalb des Stadtwesens eine eigene Korporation. Nicht selten schickte man sie hohen Gästen zur Begrüßung entgegen, oder die Stadtältesten luden ihre Besucher kostenlos ins 'Weiberhaus'; ein. Jedes Heer wurde von Dirnen begleitet, jede größere Männerversammlung zog sie scharenweise an.

Gewalt gegen Weiber

Die wachsende Selbständigkeit der Weiber steigerte das Misstrauen und die Feindseligkeit der Männer. Brutalitäten und Unterdrückung waren für den Großteil der Weiber nach wie vor grausame Realität. Vergewaltigungen waren so häufig, dass sich die Obrigkeit mancherorts zur drakonischen Bestrafung der Täter entschloss.

Aufbauend auf der kirchlichen Auffassung von der Sündhaftigkeit der Weiber, ließ man keine Argumentation aus, die den Charakter der Weiber an sich in Zweifel zog. Abtreibung, Zauberei und Prostitution waren typische 'Weiberdelikte' und galten als Rechtfertigung, Weiber allgemein schlecht zu behandeln. Die sieben Todsünden wurden mit Weibergestalten abgebildet. Der Weg von der Verteufelung der Weiber führte bis zur Hexenverfolgung. Allmählich setzten sich Vorstellungen durch, dass es gewissen Weibern gelinge, sich mit dem Teufel ins Benehmen zu setzen und sich dadurch "gefährliche Fähigkeiten und Kenntnisse" anzueignen. Aber einige Weiber setzten sich gegen diese gewaltsame Willkür zur Wehr. Weiber schlossen sich zu Gruppen zusammen und überfielen ihre 'Feinde' - die religiösen Fanatiker. Dies war nur eine Form des Widerstandes.

Fazit

Als Fazit stellen wir heraus, dass Edeldamen trotz mancher Rechte diese allein kaum durchsetzen konnten. Städterinnen und Bäuerinnen gelang es, sich aufgrund ihrer Arbeitsleistung, die für den Familienunterhalt unentbehrlich war, Achtung und Mitspracherecht in Familienangelegenheiten zu verschaffen. Von Seiten der Kirche und des Staates stellt sich die Tendenz heraus, den Weibern die Möglichkeit auf Unabhängigkeit zu beschneiden. Jedes Weib das Gezeugt wurde hat diese Problematik in der kainitischen Gesellschaft nicht mehr, da dort nach Status und Clan gegangen wird. Doch sollte sie vorsichtig sein, wie sie sich den Menschen gegenüber verhält.

Weiterführende Informationen

Frauen im Mittelalter
Ein sehr ausführlicher und guter Text der das durchaus wiedersprüchliche Thema der Frauen im Mittelalter genauer beleuchtet.