Die Gesetze der Domäne Aachen

Die Erste Tradition: Der Bund

"Durch dein Blut wirst du zu meinem Nachkommen, geschaffen nach meinem Bilde. Mein Fluch sei dein Fluch, meine Erlösung deine Erlösung. Ich stehe vor dir und über dir als Gottesregent. Ich bin der Weg, meine Traditionen sind der Bund. Verleugne mich, und du verleugnest alle Hoffnung."
So sprach Kain.

Die Zweite Tradition: Domäne

"Da ich der Herr über Nod bin, ist deine Domäne deine eigene Angelegenheit. Du bist Herr über sie, und alle werden dies achten oder sie werden deinen Zorn auf sich ziehen. Alle, die deine Domäne betreten, sollen sich dir zeigen, und du wirst sie beschützen. Das Recht gestattet Dir, diejenigen in den Grenzen Deiner Domäne zu jagen; ihr Blut steht dir zu. Nimm diese Verantwortung an, verwalte deine Domäne gut und erweise andern den Respekt, den du selbst erwartest."
So sprach Kain.

Die Dritte Tradition: Nachkommenschaft

"Du sollst andere nur mit Erlaubnis und Segen Deiner Ahnen zeugen. Zeugung liegt in der Verfügungsgewalt derer, die mir am nächsten sind, denn sie werden zur Rechenschaft gezogen werden. Wer sich hiergegen wendet, wird erschlagen, und mit ihm seine Nachkommenschaft."
So sprach Kain.

Die Vierte Tradition: Rechenschaft

"Die du erschaffst sind Dein eigen Blut, bis du sie entlässt. Bis dahin sind ihre Sünden, ihr Blut, und die Strafen, die sie treffen, auch die Deinen."
So sprach Kain.

Die Fünfte Tradition: Vernichtung

"Es ist Dir verboten, das Blut eines anderen deiner Art zu vergießen, der älter ist als Du. Dieses Recht steht nur denen zu, die mir nahe sind, und niemand anderem. Es ist verboten, dass jene, deren Blut schwächer ist, sich gegen die erheben, die ihre Ahnen sind, das ist mein erster Vertrag."
So sprach Kain.

Die Sechste Tradition: Die Stille des Blutes

"Nie sollst du Dich denjenigen zu erkennen geben, die nicht von unserem Blut sind. Wer das tut, bricht den Vertrag mit mir."
So sprach Kain.