Das Dorf Edendorf
Das Dorf Edendorf ist eines der größeren in der Aachener Umgebung. Eine halbe Tagesreise von der nächst größeren Strasse entfernt, liegt es wohl verborgen vor der Außenwelt. Einzig ein nicht zu übersehender breiter nicht befestigter Pfad zeigt deutlich, dass es menschliches Leben in diesem Teil des Aachener Forstes gibt.
Folgt man diesen Pfad gelangt man auf eine große Lichtung auf deren Wiesen sich Schafe, Schweine, und Kühe tummeln. Größere Ställe ermöglichen es den Tieren bei schlechtem Wetter einen Unterstand zu finden.
Weiterhin ist ein großer Hügel auszumachen, auf welchem die Stämme des Maifestes stehen. Bunte Tücher wehen im Wind und zeugen davon, dass die Dorfbewohner wohl gerne feiern. Tritt man in das Dorf selbst, so kann man die Kunstfertigkeit der Tischler, Holzfäller und Schreiner bewundern. Feine Schnitzereien zieren jede Türe, jeden Sims und jeden Zaun. So mag das Auge lange brauchen, um sich an diese Kunstfertigkeit satt zu sehen.
Hat es dies dann doch, so wandert der Blick wohl zwischen den Fenstern und den prächtigen Gärten umher.
In den Fenstern vermag man Klöppelarbeiten zu bewundern, welche zumindest zum Teil den Blick vom Leben der Menschen ablenkt. Findet das Auge schließlich die Gärten, so vermag man ein Blumen- und Kräutermeer zu bewundern, welches meist in Steinspiralen angepflanzt ist.

Zwischen all den Blüten, Sträuchern und Bäumen kann man immer wieder kleine Figuren finden. Diese stellen wohl Wichtel oder kleine Menschen dar, welche alltäglichen Arbeiten verrichten.
Das einzige Steingebäude der Stadt ist wohl die Sägemühle, welche durch den Wind angetrieben wird. Die Bewohner des Dorfes sind offen & freundlich, was man wohl bemerken mag, wenn man in die einzige Taverne des Dorfes einkehrt. Das Schild der Taverne stellt einen Hahn dar. Tritt man ein, so findet man einen kleinen Raum vor, in welchem fünf Tische und die dazugehörigen Bänke das gehen schwer machen.

Das Zentrum des Dorfes bildet der kleine Markplatz in dessen Mitte, wie in so vielen Dörfern, der Brunnen zu finden ist. Auch dieser ist mit reichlich Holzzierrat verschönert worden. Alte Eichen, welche in einem Kreis um den Brunnen herum gewachsen sind, laden müde Wanderer ein, sich in ihrem Schatten auszuruhen. Ein Gedanke, dem die Dorfbewohner Form gaben, indem sie unter einer jeden Eiche, eine bequeme Holzbank setzten.
Besonderheiten in dem Dorf sind allenfalls auffällig viele Katzen und Hunde, welche bei anfrage geduldet werden, da erstere die Ratten aus dem Sumpf fern halten und letztere die Wölfe abhalten, die gehaltenen Tiere zu reißen. Trotz der genannten Bedrohungen verfügt das Dorf über keinerlei Sicherheitswälle, welche diese Gefahren abhalten könnten.
In Aachen selbst ist das Dorf vor allem bei jenen bekannt, die das Holz des Umlandes schätzen. Denn dies ist der einzige größere Holzlieferant, der naheren Umgebung.