Das Dorf Graustein
Am Fuße der Andennen liegt die kleine Siedlung Graustein, bestehend aus etwa zwanzig Häusern. Nur ein schmaler Pfad, der gerade breit genug für ein Fuhrwerk ist, führt einige hundert Meter durch den Wald zu diesem Dorf.

Umgeben ist Graustein zur rechten von Sumpf und Torfland. So das man in dieser Richtung bis zum Gebirge, nur wenige Bäume, aber dafür umso mehr Strauchwerk und Schilfpflanzen bewundern kann.
Von allen drei anderen Seiten her ist dieses Dorf von Wald umgeben. Jedoch zieht sich die Sumpf- und Morastlandschaft tief in dieses Waldgebiet hinein, so dass dort nur ein Kenner festen Waldboden, von Morastlöchern unterscheiden vermag.

Ein kleiner Bach, der Quirl, entspringt nicht unweit des Dorfes. An dessen Quellen arbeiten die Torfstecher. Nur unweit dieses Arbeitsplatzes sind die Steinhauer zu finden welche in einem Steinbruch ihrer schweren Arbeit nachgehen. Die Dorfbewohner leben von den Früchten des Waldes, in welchem sie jagen dürfen. Zudem haben sie einige kleinere Felder und Obstbäume, welche von den wenigen Holzfällern Grausteins offen gehalten werden.
Durch den Quirl benötigt das Dorf keinen Brunnen, erhält man von dem Bach viel leichter Wasser.

Die Häuser sind leicht versetzt zueinander, rund um einen Platz aufgebaut. In den Zwischenräumen dieser Bauten sind kleine Steinhaufen aufgeschüttet worden, so dass es fast wie eine Mauer wirkt.
Kleinere Tiere würden sicherlich Schwierigkeiten haben diese zu überwinden, größere jedoch in keinem Falle. Die Bewohner dieses Dorfes müssen sehr reich sein, da jedes dieser Häuser aus Stein gefertigt worden ist, und nicht wie es üblich ist aus Lehm.

Das Haus gegenüber der Strasse scheint etwas in der Art einer Schankstube zu sein. Dort sitzt man jeden Abend nach gemachter Arbeit zusammen. Trinkt ein maß Bier, Met oder Wein und isst von dem erjagten Wild und erholt sich von anstrengen Tagwerk. Dies ist auch der Ort an welchem man sich austauscht, die Neuigkeiten aus der Stadt verkündet, oder aber aus einem der anderen Dörfer.