Das Elysium von Rattenkind

Domäne:

Achtung! Die Domäne von Rattenkind zählt nicht zur Domäne Aachen. Rattenkind verfügt so über sein eigenes kleines Prinzenreich, in welchem er schalten und walten kann wie er möchte. Wie es zu dieser Domäne in der Domäne kam, muss wohl Rattenkind oder Elias Metz fragen, den Prinzen der Domäne Aachen.
Diese Informationen (ohne den Verweis auf zu Befragende, findet man im Elysium von Rattenkind ausgehangen. Es finden sich keinerlei Elysiengesetze, so dass man davon ausgehen kann und muss, das einzig die Gesetzte des Kain Anwendung finden.

Die Räumlichkeiten:

Das Elysium von Rattenkind ist nicht schwer zu finden. Es liegt im Hof des Aachener Elysiums. Es sind die Katakomben der Familie von Edelbrecht Kandelar. Dem Besitzer des Hauses, in welchem das Aachener Elysium, sowie das Geschäft Allerleikraut zu finden ist. Man betritt es durch eine schwere rostige Eisentüre, auf der, passend zum Bau, Totenköpfe abgebildet sind. Zunächst sieht der geneigte Besucher eine steile und gewundene Treppe die hinabführt. Die Stufen sind alt und abgetreten, die Wände im oberen Bereich bestehen aus rötlichen Ziegeln. Erst ab Bodenebene kann man natürlichen Felsen, rötlicher Sandstein, welcher im Talkessel so verbreitet ist, als Wand erkennen. Kühler Wind weht dem Besuch beim Betreten entgehen. Erst wenn man die gut drei Schritt den Stufen gefolgt ist und dabei mehrmals eine Kurve gelaufen, kann man Licht erkennen.
Lässt man die letzte Stufe hinter sich, ist da jedoch nichts was man erwartet hätte. Es befinden sich keine Särge oder offene Gebeine in den Räumlichkeiten. Weder in den Vertiefungen, in welchen die Toten auf gebart sein sollten, noch auf den Podesten, welche sich in der Mitte der Gruft befinden sollten.
Die gewölbte Decke wird von kunstvollen Glaslampen beschienen, welche das Licht nur gen Decke strahlen lassen. Dafür sind die unteren Teile dieser Lampen mit dunklem Holz verdeckt. Die indirekte Beleuchtung sorgte für eine gedeckte Atmosphäre, welche den ursprünglichen Verwendungszweck dieser Räumlichkeiten nicht vergessen lassen. Der Boden ist mit dunklem Holz ausgelegt, gleich dem der Lampenabdeckungen. Durch das dämmrige Licht kann man erst auf den zweiten Blick erkennen, dass die Wölbungen im Boden tatsächlich ein Ornament ist, welches sich über den ganzen Boden ausbreitet. Es stellt Blütenranken dar, welche sich in alle Richtungen winden und in sich verdrehen. Dieses Ornament setzt sich an den Säulen des Raumes fort, welche die Rundböden der Decke tragen.
Dort wurden Blumenkästen aufgestellt, in welchem jene Pflanze wächst, die im Ornament dargestellt wird. Scheinbar ist das Gewächs mit dem dämmrigen Licht glücklich, gedeiht sie doch prächtig, auch wenn sie zurzeit keine Blüten trägt.
Die Vertiefungen der Katakomben, wurden geweitet und in jeder dieser Vertiefungen sind Sitzgelegenheiten zu finden. Gemütlich mit Holzbänken und Stoffbezügen. Der dunkelrote Farbton zeigt an, dass hier nicht an Geld gespart worden ist. Im gleichen Farbton wurden schwere, samtene Vorhänge angebracht, welche zur Zeit an die Seitenwände der jeweiligen Einbuchtungen zusammen gerafft sind und bei Verlangen wohl gelöst, ein einzelnes nicht einsehbares Separee erzeugen würden.
Die Decke hingegen ist in ihren Ursprüngen belassen worden, ebenfalls das rötliche Gestein.
Der nunmehr freie Platz in der Mitte des Raumes wird zurzeit von einem hüfthohen und armbreiten, rechteckigen, marmornen Steinquader eingenommen. Dieser alleine besticht durch seine einfache Perfektion. Absolute symmetrische Formen, und spiegelglatte Flächen. Kein Meißelabdruck ist zu erkennen. Auf diesem Block steht ein kunstvolles Etwas. Eine Holzkonstruktion mit unzähligen viele Zahnrädern, welche ineinander greifen. Die Konstruktion bewegt sich, scheint aber keinen größeren Sinn zu haben, als dass sich die Zahnräder bewegen und die Konstruktion an sich, in sich selbst funktioniert. Wieso sie funktioniert ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Nur ein genauer Beobachter, kann in der Konstruktion ein scheinbar metallenes Pendel erkennen, welches sie vermutlich antreibt.