Aktuelle Karte folgt Diese grobe Darstellung soll es erleichtern sich in der Umgebung Aachens zurechtzufinden. Neben den Angaben ist zu Bedenken, das südliche Richtung, wie weiter unten beschrieben, der Sumpf und das Gebirge beginnt. Der Weg nach Lüttich führte also zwangsweise über unangenehme Wege.
Aachen liegt in einem Talkessel. Dieses Tal wird im Südwesten von den Andennen, im Südosten durch die Eifel abgegrenzt. Folgt man der Richtung ins Gebirge, wird der ebene Boden schnell hügelig. Aus diesem Grund verteilen sich die Dörfer eher in den anderen Gebieten der Aachener Grafschaft. Natürlich sind dennoch einige Gehöfte im Süden zu finden.

Berühmt ist Aachen durch seine heißen Quellen geworden. Viele davon befinden sich mitten in der Stadt, dort wo sich die Badehäuser erheben. Außerhalb der Stadt gibt es einzelne hervorgebrochene Quellen. Diese Orte, meist Stätten des Aberglaubens, der Feen, Geister und heidnischen Götter, sind meist nur Eingeweihten bekannt.
Das Hochmoor, welches imSüden Aachens liegt, gewiss zwei Tagesreisen von der Stadt entfernt, ist ebenfalls ein Ergebnis heißer Quellen. Wenige Torfstecher haben sich dort niedergelassen.
Das feuchte Klima wird schlussendlich auch durch die Flüsse und Bäche, welche durch den Aachener Talkessel fließen, besiegelt. Die Inde fließt von Osten nach Westen durch das Gebiet und streift die äußere Stadt. Der ; Wurm schlängelt sich vom Nordwesten durch die Tiefen des Forstes. Der Viedbach hat seinen Ursprung im Gebirge, erreicht die Stadt jedoch nicht. Die Rinne, ein Bach, schließlich entspringt Aachen selber und fließt östlich durch die halbe Stadt, ehe auch er sich in den Tiefen der Wälder verliert.
Wen wundert es, dass, bei so viel Feuchtigkeit, auch kleinere Seen in der Aachener Umgebung nicht seltensind?

Schlussendlich kann man das Gebiet Aachens noch durch zwei entscheidende Strukturen  unterscheiden. Die freie, gerodete Fläche und dem dichten Waldgebiet.
Um die Stadt selber herrscht das Erstgenannte vor. Nur kleine Wälder von vielleicht 200 bis 300 Schritt sind dort noch zu finden. Zahlreiche Getreidefelder, kleine Dörfer und Viehplätze verhindern, dass der Wald sich dieses gerodete Gebiet zurückerobert. Gut zehn Kilometer weiter beginnt der dichte Wald. Einzig im Süden dringt er bis auf zwei bis drei Kilometer an die Stadt heran.