Gemeindebeschreibung

Aachen wurde als römische Siedlung errichtet. Von dieser Tatsache ist in der Gemeinde allerdings nur noch wenig zu sehen.

Einzig, dass die großen Straßen auf kürzesten Wegen zur Pfalzkapelle- auch Marienkirche genannt- führen, ist von dieser Struktur erhalten. Direkt neben der Pfalzkapelle steht der Marienstift. Eine zweite Kirche, welche ermöglicht, dass die annähernd 1000 -1500 Bewohner der Gemeinde am heiligen Sonntag alle eine Kirche besuchen können. Unweit der Pfalzkapelle befindet sich die Königspfalz. Dass diese Gebäude einst durch Gänge und einen großen Platz verbunden waren, ist heute (um 1130 rum) nicht mehr zu erkennen. Dieses Wissen findet man allenfalls in alten Aufzeichnungen. Neben diesen großen, steinernen Gebäuden wurden in den letzten Jahrhunderten nur wenige steinerne Sammelpunkte erbaut.

Da wären zunächst die beiden Klöster. Das Sankt Anna- Kloster, welches unweit der beiden Kirchen liegt, sowie das Marien-Kloster, welches am Rande der Gemeinde liegt. Schlussendlich gibt es noch die drei Bäder, welche direkt auf heiße Quellen errichtet wurden. Durch genau diese Quellen liegt zur meisten Zeit ein Schwefelgeruch in der Luft, welcher die üblichen Gerüche eines Dorfes teilweise verdecken, teilweise mit ihnen verschmelzen. Neben den Bädern gibt es noch die Tavernen als Sammelpunkte. Anders als die Kirchen bestehen sie jedoch nur Teilweise aus Stein; der Großteil dieser Gebäude ist Fachwerk oder schlicht aus Holz. So wie die vielen Bauernhäuser in der Gemeinde, welche meist nur aus Holz oder Fachwerk bestehen.

Es gibt oft Platz zwischen den einzelnen Häusern und die meisten besitzen eigene Gärten und Ställe. Selbst kleine Baumsammlungen sind in der Gemeinde kein seltener Anblick. Vom Bild einer Stadt hat die Gemeinde noch nicht viel. Es wirkt eher wie ein eng verwobenes Netzwerk aus Bauernhäusern, zwischen welchen die großen, steinernen Gebäude auffällig hervorstechen.

Die einzigen neuen Steinhäuser sind in der Gasse der Handwerker zu finden. Hier gliedern sich tatsächlich schon die meisten Handwerksrichtungen aneinander, welche durch die eng beieinander stehenden Bauernhäuser ihre Berechtigung gefunden haben. Schmiede, Fleischer, Gerber. Aber auch exotische Handwerke wie Papierrmacher, Glaser oder Parfümeur haben hier ihren Stammsitz gefunden. Das Handwerkerviertel liegt im Westen der Gemeinde und wird vom Johannisbach umschlossen. So wird eine Brandgefahr deutlich gemindert.

Eine Stadtmauer gibt es in der Gemeinde natürlich nicht. Dieses Recht ist einer Stadt vorbehalten und so ist der Übergang von Gemeinde zu einzelnen Bauernkaten davor fließend. Der Dreck der Gemeinde fließt meist durch Rinnen in die Bäche ab, welche durch die Gemeinde fließen. Oder er wird von Handwerkern gesammelt. Das typische Bild einer Stadtstraße, auf welcher sich Unrat derart hoch ansammelt dass man bald über diesen anstatt über die Straße läuft, gibt es nicht. Das ist der doch recht weiten Flächen zu verdanken.

Das anliegende Gebiet der Gemeinde besteht aus Bauernland. Die Gehöfte unterhalten große Felder mit Getreide, doch auch Vieh ist zahlreich auf den Ländereien zu finden.